Dobringer Codex MS 3227a 1389, Szermierka historyczna

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Cod.HS.3227a
or
Hanko Döbringer
fechtbuch from 1389
Translation and transcription by
David Lindholm and friends.
13V
Here begins Master Liechtenauer’s art of
fencing with the sword, on foot and on
horseback, in armour and without. And
before all things you should know and un-
derstand that the sword is only one art and
it was devised and thought out hundreds
of years ago. This art is the foundation and
core and it was completely understood and
known by Master Liechtenauer. Not that
he himself devised or thought out what is
described, but he travelled and searched
through many lands since he wanted to
learn and experience this art. And this art
is quite earnest and righteous, and it goes
from the nearest in search of the closest and
goes straight and right when you wish to
strike or thrust. So that when you want to
attack someone it is as if you had a cord tied
to the point or edge of your sword and this
leads the point or edge to an opening.
13V
Hie hebt sich an meister lichtenawers kunst
des fechtens mit deme schwerte czu fusse
und czu rosse blos und yn harnu[e]sche /
und vor allen dingen und sachen / saltu
merken und wissen das nu[e]r eyne kunst
ist des swertes / und dy mag vor manche
hundert jaren sein funden und irdocht und
dy ist eyn grunt und kern aller ku[e]nsten
des fechtens und dy hat meister lichtnaw-
er gancz vertik und gerecht gehabt und
gekunst / Nicht das her sy selber habe
funden und irdocht als vor ist geschreben
sonder her hat manche lant durchfaren und
gesucht / durch dy selben rechtvertigen
und worhaftige ku[e]nst wille / das her dy
io irvaren und wissen wolde / und dy selbe
kunst ist ernst gancz und rechtvertik / und
get of das aller neheste und korczste svecht
und gerade czu Recht zam wen eyner eynen
hawen ader stechen wolde und das man im
denne eynen vadem ader snure an seinen
ort ader sneyde des swertes bu[e]nde und
leytet aber czoege den selben ort ader
sneide off ienes blossen
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14R
For you should strike or thrust in the short-
est and nearest way possible. For in this
righteous fencing do not make wide or un-
gainly parries or fence in large movements
by which people restrict themselves. Many
Masters of play fighting [Leychmeistere]
say that they themselves have thought out
a new art of fencing that they improve from
day to day. But I would like to see one who
could think up a fencing move or a strike
which does not come from Liechtenauer’s
art. Often they want to alter or give a new
name to a technique, all out of their own
heads and think up wide reaching fencing
and parries and often make two or three
strikes when one would be enough or step-
ping through and thrust, and for this they
receive praise from the ignorant. With
their bad parries and wide fencing they
try to look dangerous with wide and long
strikes that are slow and with these they
perform strikes
14R
den her hawen ader stechen selde / noch
dem aller nehesten korczsten und endli-
chen als man das nu[e]r dar bregen mochte
/ wen das selbe rechtfertige vechten / wil
nicht hobisch und weidlich paryren haben /
und weiterumefechten mit deme sich lewte
mochten lassen und vorzu[e]men / Als man
noch manche leychmeistere vindet dy do
sprechen / das sy selber newe kunst vinden
und irdenken und meynen das sich dy kunst
des fechtens von tage zu tage besser und
mere / Aber ich wo[e]lde gerne eynen sehn
der do / mo[e]chte nu[e]r eyn gefechte /
ader eynen haw irdenken und tuen der do
nicht aus lichtnawers kunst gynge / Nu[e]r
das sy ofte eyn gefechte vorwandeln und
vorkeren wa[e]llen / mit deme das sy im
newe name geben / itzlicher noch seyme
hawpte / und das sy weiterumefechten und
paryrn irdenken / und oft vo[e]r eynen haw
czwene ader dreye tuen nur durchwol-
stechens wille do von sy von den unvor-
stendigen gelobt wollen werden / mit dem
ho[e]bschen paryrn und weiterumefechten
als sy sich veyntlich stellen / und weite und
lange hewe dar brengen lanksam und trege
/ mit deme sy sich gar sere vorhawen
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14V
that miss and create openings in them-
selves. They have no proper reach in their
fencing and that belongs not to real fencing
but only to school fencing and the exer-
cises for their own sake. But real fencing
goes straight and is simple in all things
without holding back or being restricted
just as if a string had been tied or as if they
had been connected. When you strike or
thrust at another in front of you, then no
strikes or thrusts before or behind, nor be-
sides or wide reaching movements or many
strikes will help if you hold back and lose
the chance. Instead you must strike straight
and direct to the man, to the head or to the
body whatever is the closest and quickest.
This must be done with speed and rather
with one strike than with four or six which
will again leave you hanging and giving the
opponent a chance to hit you.
14V
und zeu[e]men / und sich auch do mite
vaste blos geben / Wen sy keyne mosse yn
iren fechten nicht haben / und das geho[e]rt
doch nicht zu ernstem fechten / zonder czu
schulfechten durch ubunge und gebrawc-
hunge wille mochte is wol etzwas gut seyn
/ Aber ernste vechten wil risch slecht und
gar gerade dar gehen / an alles lassen und
zu[e]men[e]uss / zam noch eyner snuren
ader zam itzlichs besunder gemessen und
gewegen were / Wen sal eyner eynen slaen
ader stechen / der do vor im stet zo hilft in
io keyn slag ader stich - hindersich / ader
neben sich noch keynerley weitfechten
ader vil hewe / das mit eyme mo[e]chte
enden / mit deme her sich zu[e]met und
last / das her dy schantcze vorslest / Sonder
her mus io / slecht und gleich czuhawen /
czum manne / czu kop ader czu leibe / noch
dem aller nehesten und schiresten als her
in nu[e]r gehaben mag und irreichen risch
und snelle und liber mit eyme slage wen
mit viern ader sechen mit deme her sich
mo[e]chte lassen / und das iener leichte e
queme denne her /
Wen der vorslag / eyn gros vorteil ist / of
deme vechten / als du es als hernoch wirst
horen yn dem texte / do nennet lichtnawer /
nu[e]r fu[e]nff hewe / mit andern sto[e]cken
/ dy do nu[e]tcze seyn czu erstem vechten
/ und leret dy noch
The first strike [Vorschlag] is a great advan-
tage in the fencing as you will hear in the
text. Therefore Liechtenauer says that only
five strikes with other techniques should
you use in real fencing. And he teaches
these straight and
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15R
simple and does them as quickly and as di-
rect as possible. And you will lay under you
all the drumming and new inventions by
the [Leychmeistere] or play masters since
these [five strikes] are the foundation of his
[Liechtenauer’s] art. Note and know also
that it is not possible to explain the art of
fencing as well with words as one can show
it with the hand. Therefore open your mind
and ponder well and the more you train
yourself in play the more you will think of
it in earnest. For practice is better than art,
your exercise does well without the art, but
the art is not much good without the exer-
cise. Know also that a good fencer should
before all things know his sword and be able
to grip it well with both hands, between the
cross guard and the pommel since you will
then be safer than if you did grip it with
one hand on the pommel. And you will also
strike harder and truer, with the pommel
swinging itself and turning in the strike you
will strike harder than if you were holding
the pommel. When you pull the pommel
in the strike you will not come as perfect or
as strongly. For the sword is like a scale, if a
sword is large and heavy then the pommel
must also be large and heavy to balance it
like a scale.
15R
rechter kunst slecht und gerade dar blegen
noch dem aller nehesten und schiresten
/ als mag is nu[e]r dar komen / und lest
alles trummel werk / und new funden un-
derwegen von den leychmeistere dy doch
gruntlich aus syner kunst dar komen / Auch
merke das / und wisse das man nicht gar ey-
gentlich und bedewtlich von dem fechten
mag sagen und schreiben ader aus legen /
als man is wol mag / czeigen und weisen mit
der hant / Dorumbe tu of dyne synnen und
betrachte is deste vas / und ube dich do-
rynne deste mer yn schimpfe / zo gedenk-
stu ir deste vas in ernste / wen ubunge ist
besser wenne kunst / denne ubunge tawg
wol ane kunst aber kunst tawg nicht wol ane
u[e]bunge Auch wisse das eyn guter fech-
ter sal vo[e]r allen sachen syn swert gewisse
und sicher fu[e]ren und fassen mit baiden
henden / czwischen gehilcze und klos / wen
alzo helt her das swert vil sicher / den das
hers bey dem klosse vasset mit eyner hant /
Und slet auch vil harter und su[e]rer / alzo
/ wen der klos o[e]ber wirft sich und swenkt
sich noch dem slage das der slag vil harter
/ dar kumpt / den das her das swert mit
dem klosse vasset Wen alzo czo[e]ge her
den slag mit dem klosse weder das her nicht
zo vo[e]lko[e]mlich und zo stark mo[e]chte
dar komen / Wen das swert
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